die7schwaben
  Und so begann es...
 

Wir stellen uns vor:

Hippi Mama, Renate mit weltlichem Namen, 51 Jahre alt und Initiator und treibende Kraft dieses Unterfangens.



Hippi Papa Georg, fast 49 Jahre, und die größte Überraschung in unserem Vorhaben.

Großmaul Nico, 20 J. alt,
der gute Engel der Familie Janna, 19 J.,
es folgt der große Schweiger Phil, gerade 18 J. geworden und unser Nesthäckchen Tessa 16.J. die immer meint wir hören ihr nicht zu.

Zu guter letzt das BÖMBLI, eigentlich Joschika, 28 Jahre, die überall da sein muss wo wir sind und sich aus diesem Grund bei uns angehängt hat und mit einem eigenen Visum nach Kanada geht.

Die Idee:
Es wird ja allgemein angenommen, dass Frauen, die auf die 50 zugehen manchmal panisch werden, ich sag mal so, ja...das könnte stimmen. Je älter ich wurde, desto mehr hatte ich das Gefühl noch etwas "erleben" zu wollen. Das kann doch nicht alles gewesen sein, diese Frage stellte ich mir immer öfter.
Unser Bömbli  hat es vorgemacht, das war ein wesentlicher Anreiz für mich, sie war 2 J. in GB, 2 J. in USA und jetzt schon mehr wie 3 J. in der CH. Hinzu kam, ich machte mir so meine Gedanken, was ich meinen anderen 4 Kindern noch mit auf den Weg geben konnte. Ich habe erlebt wie wertvoll es für Joschika war, die englische Sprache perfekt zu beherrschen. Speziell in beruflicher Hinsicht.
Und da waren zu dem Zeitpunkt auch noch die diversen Auswandersendungen im TV. Wenn auch schnell klar war, dass es nicht so einfach werden wird, haben sie doch einen wesentlichen Teil dazu beigetragen. Ein gutes Stück Frust kam hinzu, Frust auf die politische Entwicklung in unserem Land, Frust wegen gesellschaftlicher Mißstimmung überall, Frust auch wegen familärer Anspannungen. Aber so das I-Tüpfelchen war, dass mein Mann, also der Georg, beruflich stark angespannt war. Sein Job war seine Leidenschaft, seine Firma sein zweites Zuhause. Er war LKW Fahrer auf Holzzügen und das mit wirklicher Leidenschaft. Aber seit 2-3 Jahren geriet er mehr und mehr ins Visier von unverschämten Abzockmethoden unseres Staates ( gezielt wurden die Holzfahrer abgepasst und abkassiert)
Innerhalb kürzester Zeit füllte sich sein Punktekonto in Flensburg in erschreckendem Maße. Mindestens 1 mal pro Jahr verbrachte er seinen Jahresurlaub ohne Führerschein, die Firma zahlte Bußgeld in Höhe von einigen Monatslöhnen  und das nicht, weil die Fahrer "uneinsichtig" und "mutwillig" ihre Ladekapazietät überschritten haben, nein, weil sie das Gewicht "falsch" eingeschätzt haben. Mehr wie einmal musste er jonglieren und auf Zeit spielen, damit Punkte verfallen und er die neuen "annehmen" konnte. Nervlich ging er da an seine Grenzen, was sich auch gesundheitlich ausgewirkt hatte.

Punkt um...alles zusammen war der Grund, dass ICH solche Pläne geschmiedet habe.
Der Haken an der Sache war...ich musste Georg erst davon überzeugen. Und das war nicht das leichteste von allem...dachte ich...aber wie schon gesagt, Georg war die größte Überraschung in dem Ganzen. Er war einverstanden!!!! Wahnsinn...echt. Was danach alles kam will ich euch ersparen, vielleicht erzähle ich später mal davon. Nur kurz, wir fuhren auf die Job Messen in Essen, wir suchten im Internet und schließlich haben wir eine Organisation beauftragt unsere Interessen wahr zu nehmen. Und so ...lebt und arbeitet Georg seit 01.05.2010 in Saskatoon. 

 
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